Archiv für die Kategorie ‘die Liebe’

18. 05. 2016 10:46

Ich liebe Spuren …

Es ist jetzt dann schon wieder 4 Tage in etwa her als die BDSM Night im Lillith statt fand und ich endlich mal wieder mir ne saftige Tracht Prügel geholt habe, den Schläger selbst ausgesucht, ihn selber angestachelt das Beste zu geben.

Und was soll ich sagen?

Es war Genuss pur, die passende Musik dazu, dann den perfekten Wechsel diverser Schlaginstrumente und einer andauernd folgenden Steigerung im Wechselspiel zwischen Lust, Gier und Schmerz.

Bis ich dann wieder den Punkt erreicht hatte wo ich dieses Dankbarkeitsgefühl hatte, mal wieder zu bekommen was ich sehnlichst brauche, den ganzen seelischen Schmerz heraus geprügelt zu bekommen, und sich dann im Wechselbad der Gefühle nicht entscheiden zu können ob man heulen soll, weil man so glücklich ist oder lachen, weil der Schläger doch sehr sadistische Züge an sich hat und mir wiederum genau dosiert gibt was ich dringend brauche …

Heute habe ich mal wieder Bestandsaufnahme gemacht, ein wenig an Spuren sind noch vorhanden und ja ich weiss ich sollte mal wieder den Rasierer schwingen, aber aktuell hab ich keine Lust dazu, und vor allem wofür und für wen, für mich alleine? Muss nicht sein, mich stört es nicht wenn die Haare mal wieder paar Millimeter lang sind ….

Dennoch stelle ich mal wieder fest das ich keine 20 mehr bin, 30 auch nicht mehr, und das mein Hintern langsam eine gewisse Breite aufweist, wo ich mich noch gar nicht entscheiden kann, ob mir der so gefällt oder ob ichs verfluchen soll, das dem so ist *g*

Vor 4 Tagen sah es ja noch so aus, ich gab mich voll und ganz hin.

IMG_7056-800

Heute sieht es so aus, die paar wenigen etwas heftigeren Spuren kann man noch erkennen, der Rest verblasst, also eigentlich könnte ich ja fast schon wieder eine Auffrischung brauchen, aber ich werde jetzt einfach mal nicht gierig sein, und den nächsten Event wo ich vielleicht mal wieder in den Genuss kommen könnte, abwarten *ggg*

Schön wars, geil wars und wenn man die Verkettung bedenkt wie und wo und über wen ich zu diesem Moment kam, kann ich nur eines feststellen, hätte ich vor einem Jahr im DeMask in München, am Special Saturday, die McArthurs nie getroffen, hätte sie nie kennen gelernt, nie diese Herzlichkeit kennen lernen dürfen, hätte Sabine, nie gesehen, nicht wie sie da war, wie sie lief und stand und vor allem bei Mario sass um sich ihre Lederstiefel aufpolieren zu lassen.

Und ich in dem Moment sie eben nicht reizvoll empfunden hätte, das Bedürfnis hatte mich ihr unterwerfen zu wollen, weil sie einfach Gefühle in mir geweckt hat, die seit vielen Jahren kein Mensch mehr in mir geweckt hat.

Sie dann mit Greig in den Urlaub fuhr und ich zu gern sie bei mir gehabt hätte um gemeinsam auf einen Event zu gehen, sie mir gefehlt hat, wie auch letzten Samstag …

Klar es war ein schöner Abend und klar wir kommen selten bis fast nie dazu spielen zu können weil immer anderweitig beschäftigt, aber ich hatte es Greig noch im Auto gesagt wie ungut es sich anfühlt wenn der geliebte Partner in dieser BDSM Beziehung einfach fehlt, so wie Greig seine sub gefehlt hat, hat mir meine Mistress gefehlt.

Ich will jetzt nicht abschweifen, aber es ist eine Verkettung gewesen, ohne Sabine und Greig hätte ich nie Sina kennen gelernt, wäre ich vermutlich nie bis selten im Lillith gewesen, wäre auf vielen anderen Events auch nie gewesen, und hätte viele dieser wunderbaren Menschen nie kennen lernen dürfen …

Insofern schulde ich den McArthurs viel, vor allem meinen Dank, das es euch beide gibt und hoffentlich noch länger geben wird.

Und auch wenn Sturköpfe aufeinander prasseln und ab und an Dinge geschehen, die man nicht unbedingt hat haben wollen oder gar müssen, eines ist sicher, Gefühle kann man mit diesen Unannehmlichkeiten nicht tilgen, sie bleiben weiterhin bestehen, und man lernt sich weiterhin kennen.

Das es kein PERFEKT gibt weiss ich, aber ich weiss auch, das obwohl manche Dinge einen, oder mich glücklich machen, andere Dinge oder in dem Fall Menschen wären sie nicht mehr da, mich ins Unglück stürzen werden …

Manche tragen das Zeichen ihrer Unterwerfung um ihren Hals, ich trage mein Zeichen unsichtbar auf meinem Herzen …